Werke

Die Nachtigall und die Rose

Vorstellung in Erl am 30. Dezember 2014

In dem Bühnenwerk „Die Nachtigall und die Rose“, basierend auf dem gleichnamigen Märchen von Oscar Wilde, vereinigen sich verschiedenartige Genres wie Ballett, Pantomime, Melodram und Oper zu einer eigenständigen Form des Musiktheaters. Die Parabel über die Nachtigall, die ihr Leben opfert, um einem „wahrhaft Liebenden“ den Weg zu seiner Geliebten zu ebnen, wird von einem Erzähler gesprochen und – im Stil des selten gewordenen Melodrams – vom Orchester musikalisch untermalt, oder vielmehr: grundiert, illustriert, gedeutet … Die Sprache ist entsprechend einer Idee Oscar Wildes ein Teil der Musik. Die Handlung wird außerdem pantomimisch und tänzerisch dargestellt. In der zentralen Szene des Werks werden die fünf Lieder der Nachtigall von einer Sopranistin gesungen. Ein Stück über die idealistische Liebe und die Unfähigkeit der Menschen, sie wahrzunehmen.

Wenn du eine rote Rose haben willst… dann musst du sie beim Mondlicht aus Liedern weben und sie färben mit deinem eigenen Herzblut. Du musst für mich singen und deine Brust an meinen Dorn pressen. Die ganze Nacht musst du singen, und der Dorn muss dein Herz durchbohren, und dein Lebensblut muss in meine Adern fließen und mein werden, denn nur einer Nachtigall Herzblut kann eine rote Rose schaffen.


Sie hat Form, …aber ob sie auch Gefühl hat? Ich glaube, nein. Sie wird wohl sein wie die meisten Künstler… aber zugegeben: sie hat einige schöne Töne in ihrer Stimme. Schade nur, dass sie gar keinen Sinn haben und nichts ausdrücken…